Beim Leberkäse handelt es sich um eine Brühwurstsorte, die im gesamten deutschsprachigen Raum verbreitet ist. Laut der aktuellen Gesetzgebung muss im Rahmen des „Verbraucherschutzes vor Irreführung“ im Leberkäse außerhalb von Bayern Leber enthalten sein. Bei „Grobem“ oder „Stuttgarter Leberkäse“ muss der Leberanteil mindestens 5 Prozent betragen, ansonsten ist kein fester Anteil bestimmt.

Bayrischer Leberkäse
Im Bayrischen Leberkäse ist keine Leber enthalten. Das Wort Leberkäse leitet sich auch nicht von Leber und Käse ab, sondern von Lab und Kasi oder Laib und Käs. Lab und Kasi sind Begriffe, die mit der Gerinnung von Fleischeiweiß zusammenhängen. Laib und Kasi bedeutet ein Laib aus einer kompakten Masse. Der bayrische Leberkäse wurde vom Metzger des Kurfürsten Karl Theodor vor gut 200 Jahren kreiert. Er vermischte Rind- und Schweinefleisch mit Speck und Gewürzen, machte daraus ein Fleischbrät und backte es in Brotformen. Noch heute gilt der Bayrische Fleischkäse als Delikatesse und wird gern heiß als Hauptmahlzeit oder kalt als Snack serviert.

Leberkäse im April
Im Frühbeet kann man im April schon die ersten Radieschen ernten. Ein leckerer Bratkartoffelsalat mit Radieschen ist eine passende Beilage zum Leberkäse und sehr einfach zuzubereiten. Kartoffeln und etwas Speck jeweils goldbraun braten, dann in einer Schüssel abkühlen lassen, eine möglichst selbst gemachte Mayonnaise zugeben, dann die Frühlingszwiebeln fein schneiden und mit etwas Dill und Schnittlauch vorsichtig unterheben. Fertig ist die leckere Brotzeit.
Wir wünschen Ihnen guten Appetit.

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